Meine ersten Tage im Krankenhaus
Das erste Bild von
Julia direkt nach der Geburt
Aber ich hatte es doch schwieriger als die Ärzte es
vermutet hatten. Ich kam mit der Atmung nicht so ganz
klar und hatte ab und zu mal Bradykardien. So wurde ich die
ersten Tage beim atmen mit einem CPAP unterstützt und ich bekam
die erste Zeit Zuckerlösungen über einen Tropf. Oh
man, ich kann euch sagen: Das sah bestimmt
gefährlich aus, wie ich mit den ganzen Schläuchen da
lag.
Mein Papa kam mich ja wenige Stunden nach der Geburt
besuchen und hat ganz viele Bilder für meine Mama gemacht.
Ich war vom 7. Dezember 2005 bis zum 13. Dezember 2005
auf der "Frühchenintensivstation". Dort durfte ich
immer nur auf dem Arm meiner Eltern wenn, die
Schwestern dazu Zeit hatten denn alleine konnten meine
Eltern mich gar nicht aus dem Wärmebettchen nehmen.
Auch brauchte ich viel Ruhe in der Zeit und habe
eigentlich nur geschlafen. Mama hat fleißig Ihre Milch
abgepumpt und tütenweise zu mir ins Krankenhaus
geschleppt. Tja, und ich hab's mir schmecken lassen. An
Brust oder Fläschchen war dabei aber nicht zu denken.
Seht Ihr den dünnen Schlauch der da in meinen Mund
führt? Darüber gab es die leckere Milch direkt in
meinen Bauch!
Aus dem Wärmebettchen dort durften mich meine Eltern
zum kuscheln raus nehmen, wann sie wollten. Sie mussten
nur auf die ganzen Kabel aufpassen, denn ich wurde
immer noch überwacht. Aber es ging mir von Tag zu Tag
besser.
Hier halfen die Schwestern auch meiner Mama mich zum
ersten Mal zu wickeln. Meine Eltern lernten das echt
schnell - Mama hatte ja auch schon Erfahrung darin.
Anziehen konnte ich
damals schon nicht leiden
Dann durfte meine Mama auch
mal zusehen wie ich gebadet wurde - aber das gefiel mir
gar nicht. Dann, zwei Tage später hatte meine Mama
Premiere beim ersten Bad mit mir. Sie hat sich richtig
gut gemacht - geweint habe ich aber trotzdem!
Meine Mama hat ja immer fleißig ihre Milch abgepumpt
und mit ins Krankenaus gebracht, so dass ich sie immer
lecker trinken konnte. Die ersten Tage war ich aber
noch sehr erschöpft und hatte keine Kraft zum trinken
an der Flasche oder der Brust, aber Mama hat nicht
aufgegeben und mich immer wieder angelegt. Nebenbei
wurde ich dann von den Schwestern sondiert, damit ich
dachte die Milch kommt aus der Brust.
Dann nach ein paar Tagen ist 'der Knoten geplatzt', wie
die Schwestern gesagt haben, und ich hatte plötzlich
Bärenhunger und habe aus der Brust und Flasche
getrunken. Das war dann auch der Grund warum ich schon
am 23. Dezember 2005 nach Hause durfte. Ich musste erst
noch einen 24 Stunden Test über mich ergehen lassen,
bei dem alle Werte aufgezeichnet wurden - da war aber
alles in Ordnung.
Meine Eltern sagten das war das schönste
Weihnachtsgeschenk für sie überhaupt.